Die neue Spiritualität

15. April 2017 | Gundula Schielicke

Letzte Änderungen: 14.11.2019

Üblicherweise verbinden wir Pendeln, Tarotkarten und Glaskugel mit Spiritualität und Heilern. Lange Zeit stimmte das auch so. Heutzutage aber nicht mehr. All diese Mittel waren bisher Hilfsmittel, um den Kontakt zur energetischen Ebene herstellen zu können. Inzwischen sind wir aber soweit, dass wir diese Ebene direkt spüren können. Wir wissen nun, dass wir selbst Materie und Energie zugleich sind. So, wie wir unsere Materie spüren können, können wir auch unsere Energie spüren. Wir können das aber nur, wenn wir Herz und Verstand dafür öffnen. Dafür müssen wir unsere seelischen Verletzungen heilen. Diese Verletzungen halten uns in den schweren Energien gefangen. Diese legen sich in mehreren Schichten über unser eigentliches leichtes, leuchtendes und fröhliches Sein. Man spricht hier auch von Schmerzkörper. Weil wir diese Schmerzen haben, empfinden wir unser Leben als so schwer und haben keinen Zugang zu unserer energetischen Ebene.

Auch heute noch gibt es Heiler, die diese Hilfsmittel noch brauchen. Für sie ist das auch völlig richtig. Jede Seele hat ihren eigenen Weg. Für mich sind das aber alte und schwere Energien. Ich selbst habe mich nach meiner eigenen Transformation in einer sehr leichten Form der Energie wiedergefunden.

Für mich ist Spiritualität das Spüren der Energien, die wir selbst sind und die uns umgeben. Spiritualität ist für mich auch, sein wahres Selbst gefunden zu haben. Was übrigens nichts anderes als Auferstehung bedeutet. Die Auferstehung in unser wahres Sein, in unser wahres Selbst. Unser wahres Selbst ist leicht und fröhlich. Unser wahres Sein ist, friedlich mit uns selbst und mit unseren Mitmenschen zu leben, das Kämpfen nicht mehr zu brauchen. Wir müssen kämpfen, solange wir uns von unserem Ego, also von unserem verletzten Sein leiten lassen.

Wir können dieses Ego sterben lassen. Wenn wir den Weg der Selbstfindung und Selbstbefreiung gehen. Ich habe es selbst erlebt: ich hatte mein bisheriges Ich, mein verletztes Ego sterben lassen. Ich bin daraufhin durch das gegangen, was man Fegefeuer nennt: man steht schonungslos vor seinen Versäumnissen und Fehlern. Man scheint daran zu verzweifeln – aber dann geht es doch weiter. Man arbeitet diese Versäumnisse und „Fehler“ auf und findet so ganz zu sich selbst. Das Erstaunliche für mich war, das schon fast alles von meinem zweiten Leben, dem Heiler- und Coachleben, da war. Ich hatte mich „nur“ geweigert, es zu leben. Deshalb war mein Weg zur Heilerin und zum Transformationscoach ein sehr harter. Ich musste für mich selbst auch erst herausfinden, wie mein Heilerdasein aussehen sollte, denn ich spürte, dass ich keine Heilerin nach üblichem Verständnis sein konnte. Ich musste mir mein eigenes Verständnis erarbeiten.

Die bisherigen Heilslehren der spirituellen Menschen sind für mich keine Heilslehren. Nicht urteilen. Dankbar sein. Zufrieden sein. Also wieder: Nicht aufmucken gegen Unangenehmes. Klappe halten. Das ist nicht wirklich etwas Neues. Das hilft uns nicht weiter. Es hilft uns weiter, wenn wir fähig werden, den Zustand unseres Menschseins und inzwischen auch unserer Lebensgrundlage, der Erde, klar zu sehen und Veränderungen aus offenem Herzen heraus zu bewirken. Für uns selbst und für die Erde.

Ich kann nur jedem raten, der Stimme seines Herzens zu folgen. Über alle vermeintlichen Hürden hinweg. Diese Hürden gibt es nämlich nur in unserem Denken und Fühlen. Unser Denken und Fühlen. Unser Herz und Verstand. Das sind die Energien, die in uns selbst sind. Sie sind das Spirituelle in uns. Menschen, die uns lehren wollen, dass wir gut mit uns umgehen, dass wir auf unser Denken und Fühlen achten, schieben wir oft – folgerichtig – in die spirituelle Ecke ab. So wissen wir es zu verhindern, dass wir uns mit diesen Gedanken befassen. Wir können das so machen. Wir dürfen dann nur nicht erwarten, dass wir glücklich leben können. Weil wir so nicht unser wahres Sein leben.

Ich bin Heilerin und Coach geworden, um diejenigen Menschen auf ihrem Weg der Selbstfindung und Selbstbefreiung zu begleiten, die Tarotkarten und dergleichen als entbehrlich ansehen, aber schon spüren, dass da mehr ist, als sich die Schulweisheit erträumen lässt. Da ist mehr und wenn man sich an das Leben im Einklang von Materialität und Spiritualität gewöhnt hat, ist es auch wieder ganz normal. Nur viel schöner. Weil entspannter. Ein Leben in Klarheit, Bewusstheit und Selbstbestimmung.

Wenn du dieses friedliche und entspannte Leben leben möchtest, dann gib das Bild auf, das du von dir hast. Dann kannst du dich wirklich finden. Wenn wir unser altes Sein sterben lassen, können wir unser neues und eigentliches Sein leben. Wir brauchen dafür keinen physischen Tod mehr. Wir können in diesem Leben ein neues Leben beginnen. Wenn wir bereit für unseren psychischen Tod sind. Unsere Psyche ist vergiftet von Verboten, Geboten, Ängsten, Zwängen und Zweifeln.

Lass dein verletztes Ego sterben, damit dein wahres Selbst auferstehen kann. Es wartet nur darauf. Es meldet sich in deinen Wünschen und Träumen.

© 2017/2019 Gundula Schielicke, Heilerin der neuen Zeit und Transformationscoach; Stressbewältigungscoach und Autorin

Ein Hinweis in eigener Sache: Wie aus obigem Text hervorgeht, hatte ich mich eine Zeit lang als Heilerin bezeichnet. Das war schon richtig, dennoch erweckt es einen falschen Eindruck von mir. Wer sich auf mein Wissen und Können einlassen kann, der kann heilen. Dennoch ist meine „Lehre“ anders, als man das von Heilern erwartet. Viel bodenständiger. Materieller. Genau das ist auch ein Teil meiner „Lehre“: Wir müssen die materielle und die spirituelle Seite des Lebens miteinander verbinden. Wobei die spirituelle Seite eben anders ist, als wir uns das bisher vorgestellt haben.

Ich unterstütze mit meiner Arbeit Menschen, die ihren inneren Frieden finden möchten und damit ein glückliches und erfülltes Leben und die bereit sind, dafür sich selbst zu verändern. Ich freue mich darauf, dir mit Beratung, Coaching, Workshops und energetischem Heilen dabei zu helfen. Innerer Frieden ermöglicht äußeren Frieden.

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