Ende des INF-Vertrags

04. August 2019 | Gundula Schielicke

Letzte Änderungen: 29.09.2019

Für später, wenn wir nicht mehr so genau wissen, was der INF-Vertrag war. Folge dem Link.

Kampf der Systeme. Kalter Krieg. – Alles kalter Kaffee. Wie gerade wieder einmal sehr deutlich wird. Wir haben den Sozialismus abgeschafft – und kämpfen trotzdem munter weiter. Inzwischen so munter, wie lange nicht mehr. Dieser Vertrag hatte zur Befriedung der Menschen beigetragen. Gorbatschow wollte Frieden. Wir wollten Frieden. Und konnten ihn doch nicht schaffen. Nicht durchgängig und dauerhaft. Die wenigsten Menschen sind zum Frieden fähig. Weil selbst in denen, die Frieden wollen, ganz viel Krieg ist. Wir handeln nur selten nicht wie wilde Tiere. Wir sind noch nicht wirklich Menschen geworden.

Wir sind hauptsächlich mit Kampf und Krieg beschäftigt. Egal, ob wir Kapitalismus oder Sozialismus oder was für einen -ismus spielen. Wir befinden uns in demselben System: in unserem System Mensch. Zu dem bislang der Kampf gehört. Machtkämpfe. Ohne schönes Feindbild geht es uns nicht gut. Säbelrasseln. Drohgebärden. Es gibt nur ein Ziel: Die Ausschaltung des anderen. Wer immer dieser andere auch ist. Der Andere ist das Fremde. Das Fremde macht uns Angst. Usw. Eine weitergehende Erläuterung zu unserem unerquicklichen Sein, ebenso wie zum Weg zu einem erträglichen und erfreulichen Sein gibt es in meinem Buch.

Die Menschheit macht gerade einen großen Schritt zurück. Rückschritte gehören zur Entwicklung dazu. Dumm nur, dass wir dabei sind, uns die Lebensgrundlage zu entziehen. Wir brauchen gar keine Atomwaffen, um uns umzubringen. Aber so geht es natürlich schneller. Wir sind super darin, den Ast abzusägen, auf dem wir sitzen.

Hierarchien, die ein Oben und ein Unten schaffen. Kontrolle. Ego. Ängste. Reflexgesteuertes Tierverhalten. Machtkämpfe. Fremdbestimmung. Ohnmacht. Krankheit. Streit. Mobbing. Ausgrenzung. Abschiebung. Umweltzerstörung. Waffen. Atomraketen. Krieg. Zerstörung von Leben.
= Selbstvernichtung

… denn sie wissen nicht, was sie tun. Immer noch. Können wir mal erwachsen werden? Können wir mal menschliche Menschen werden?

Miteinander. Mitgefühl. Verständnis. Liebe. Selbstbestimmung. Ich. Ruhe. Nachdenken. Kooperation. Demokratie. Meinungsfreiheit. Toleranz. Freies Handeln aus dem Herz heraus. Aufbau. Motivation. Gesundheit. Frieden.
= Selbsterhaltung

Es sind immer noch zu wenige Menschen, die dazu in der Lage sind. Wir Menschen sind dabei uns auszurotten. Vielleicht ist es noch ein langes Leiden. Vielleicht geht es aber auch mal ganz schnell. Nun ja, lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Oder macht euch dieses Leben hier Spaß? Mir nicht. Die Erde ist für mich der Ort missglückten Lebens, der Ort verhinderten Lebens. Zerstörten Lebens. Solange wir uns in einer rosa Kuschelwolke befinden, können wir das nicht sehen. Solange wir in Wut und Dunkelheit gefangen sind, auch nicht. Mir hat das Leben die Augen geöffnet – und ich habe sie mir öffnen lassen.

Es hat mir auch die Augen geöffnet über den Weg, wie wir das ändern können. Nicht durch Kampf. Damit schaffen wir immer nur wieder dasselbe. Unfrieden. Das ist unser bisheriges, für mich unser altes Menschsein. Nur durch Entwicklung, durch bewusste Entwicklung verändern wir wirklich etwas. Bislang haben wir uns nur äußerlich weiterentwickelt. Nur unbewusst. Innerlich kämpfen wir immer noch gegen den Säbelzahntiger. Den es nicht mehr gibt. Aber wir sind füreinander die Säbelzahntiger. Wir bereiten einander ein Leben in Unsicherheit, Kampf und Krieg. Damit zerstören wir alles.

Wir können das Ruder unserer menschlichen Entwicklung nur herumreißen, wenn immer mehr Einzelne sich so weiterentwickeln, dass sie an unserem selbstzerstörerischen Verhalten nicht mehr interessiert sind. Ja, es nicht mehr können. Es verlernen. Weil sie selbsterhaltende Verhaltensweisen erlernen. Ich helfe euch gern dabei. Ich bin diesen Weg schon gegangen.

Es liegt in eurer Entscheidung. Jeder Einzelne ist Teil des großen Ganzen. Je mehr Einzelne es werden, desto größer wird die Macht der Liebe. Der Liebe ohne Angst, die ein liebevolles, konstruktives Leben ermöglicht.

Es gibt sogar eine weltweite Initiative, Atomwaffen zu ächten und zu verbieten. Bereits 2017 haben 122 Staaten einen Atomwaffenverbotsvertrag ausgearbeitet. Dieser müsste von den einzelnen Staaten unterzeichnet und ratifiziert werden. Nur 27 haben das bislang getan. Deutschland nicht. Die Presse trägt nicht dazu bei, diesen Vertrag bekanntzumachen. Ich sehe bei den Deutschen die allgemeine Haltung: Wird schon nichts passieren. Das kann gut gehen, muss aber nicht. Weder mit Flucht, noch mit Kampf lösen wir unsere Probleme. Diejenigen, die sich für diesen Vertrag einsetzen, sind wiederum sehr kämpferisch veranlagt. Das schreckt auch ab. Neben der üblichen Reglosigkeit und Ignoranz der Deutschen ist das vielleicht auch ein Grund, warum gerade mal 0,1 Prozent der Deutschen ihre Petition an die Bundesregierung unterschrieben haben: https://aktion.nuclearban.de/node/9?source=atomwaffenfrei. Um der Sache willen, wäre das aber anzuraten. So wie ich ebenso zu einem empathisch-sachlichen Umgang mit den Dingen des Lebens rate. Wozu wir in der Lage sind, wenn wir unsere Schmerzen geheilt haben …

Je mehr Einzelne es werden, desto größer wird die Macht der Liebe.

© 2019 Gundula Schielicke, Lehrerin und Coach für die Transformation von Herz und Verstand, Autorin

Ich unterstütze mit meiner Arbeit Menschen, die in ihre eigene Kraft kommen möchten, um so ein erfülltes Leben im inneren Gleichgewicht führen zu können und die bereit sind, dafür in sich selbst etwas zu verändern. Ich freue mich darauf, dir mit Beratung, Coaching und meinem Onlinekurs NEUSTART dabei zu helfen. Oder auch mit meinem Buch. Innerer Frieden ermöglicht äußeren Frieden.

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